Weiter nichts als gleichgiltiges So. Die Krausen that, als wollte sie in die Walzen hineinkriechen. Das war Neid. Sie wollte nicht hören. Sie ahnte etwas.

»Ich muß mir nämlich die Correcturen von meinem Bericht holen.«

»Dann eilen Sie sich man,« sagte die Butschen.

Konnte sie nicht loswundern und einen Strahl über mich als Presse reden? Ih Gott bewahre. Der Effect war vorbei gegangen und die Krausen beleidigend gleichgültig gethan. Aber ihre Blicke hohnlachten.

Ich verabsentirte mich. Der Redacteur war bereits sich erholen oder Beobachtungen machen gegangen, was man nie genau unterscheiden kann, aber ein Umschlag mit den Abzügen, an mich gerichtet, lag zum Absenden da, den ich an mich nahm. Ich behielt ihn in der Hand. Sehen mußten die Anderen ihn. Noch war die Bataille nicht verloren.

Auf die Frage, wo Abendbrot genießen, empfahl Herr Brauns die Brauerei von Berliner hinter der Maschinenhalle und wie manches so hintrifft, kamen wir an denselben Tisch, an dem Ottilie und ich Herrn Brauns erste Bekanntschaft machten. Es wurde angebaut und da gute Prepelung aufheitert, wurden wir bald recht fidel.

Herr Butsch war der Vergnügteste und hielt die Kellnerkräfte in Bewegung. »Kathinka, trink,« forderte er sie auf. »Trockene Freude ist halber Schmerz. Trink, Kathinka. Ich geb' noch einen aus. Kellnär!«

»Aber Butsch, bedenke, was Du schon losgeworden bist.«

»Wenn't nich Geld genug gekostet hat, gehn wir noch mal wieder her,« lachte er. »Was kann das schlechte Leben helfen, n't Vermögen ist doch bald alle. Kellner, zwei Cognac, aber ohne Fußbad.«