»Hat er? Und die wären? Bitte heraus damit.«

»In diesem Augenblick und so mit Gewalt kann ich mich nicht darauf besinnen.«

»Wäre es nicht besser, ich redete einen Ton mit ihm?«

»Nein, nein, Du nicht. Gereizt wird er gefährlich. Bedenke, wenn er Dich zum Zweikampf forderte.«

»Das würde mir riesigen Spaß machen.«

»Karl,« rief ich entsetzt. »Weißt Du denn nicht, wie ungesund das Duell ist? Der eine kommt todt und der andere auf die Festung. Ist da Sinn drinn?«

»Nein, Unsinn. Uebrigens, was willst Du mit dem Zweikampf besagen? Ist er eine bloße Idee von Dir oder steckt etwas dahinter?«

»Dahinter? Wieso? Gott bewahre. Ich dachte nur, weil sich so viele abknallen; man liest ja täglich, daß der, der keine Schuld hat, immer der ist, der fällt, wodurch die Ehre des Beleidigers völlig wiederhergestellt wird, und da junge Leute wild darauf los rempeln, sei es wegen einer Dame oder daß die Getränke zu stark waren, — je betrunkener, um so reizbarer ist das Ehrgefühl — oder daß einer nicht falsch gespielt haben will... und wie Ehrensachen meistens so Unehrensachen sind...«

»Wilhelmine, Du quasselst. Und das ist kein Wunder. Du strengst Geist und Körper zu sehr an. Das Beste für Dich wäre eine Erholungsreise.«