Bei der herrschenden Sommerwärme zog ich die dritte Klasse der gepolsterten zweiten vor, und das hatten sämmtliche Mitleidensgenossen aus demselben Grunde gethan, wie sie sagten, als das allgemeine Gespräch mit Bahnbeschwerden eröffnet wurde. So mächtig wird stets über die Leitung des Ganzen geurtheilt, daß sie aus dem Ohrenklingen gar nicht herauskommen, und deshalb natürlich keinen vernünftigen Verbesserungs-Gedanken fassen kann. Hinterrückisches Zähneknirschen hat gar keinen Einfluß, ebenso wenig wie das Anblaffen der unschuldigen Schaffner etwas an den Bahngesetzen ändert. Man gebe der Verwaltung mehr Ferien unter der Bedingung, sie abzureisen. Das würde ihr gut thun.

So und ähnlich äußerten die Herrschaften sich, und nachdem die Eisenbahn ihre Wischer weghatte, kam Berlin daran.

Ich gab mich nicht zu erkennen, um die freien Aeußerungen nicht zu hemmen.

Es bildeten sich bald zwei Parteien. Die eine ließ an Berlin kein gutes Haar, die andere war der Anerkennung voll, wenn man jedoch genau hinhörte, gingen die meisten Klagen aus dem Geldbeutel hervor. Die, die Alles hatten sehen und genießen wollen, ohne daß es etwas kosten sollte, waren böse, die Anderen, die sich gesagt hatten, daß, wer Vieles in kurzer Zeit abmachen will, an einem Tage mehr ausgiebt, als zu Hause in einer bis verschiedenen Wochen, waren zufrieden. Kann Berlin etwas dafür, daß die Straßen so lang sind?

Die Droschken waren ihnen zu theuer.

Warum sie nicht Pferdebahn gefahren wären oder Omnibus?

Wer wußte denn, wo man damit hinkäme?

Man brauchte nur zu fragen.

Um sich Grobheiten auszusetzen?

Wo das der Fall gewesen wäre? Der Berliner gäbe gern und willig Auskunft.