»Ach bitte, bitte, nicht denken heut Abend. Nur genießen will ich all das Schöne: das Lichterfest, die Musik, den singenden Vogel, die vielen vielen frohen Menschen. Wie schön, wie schön. Ach, Frau Buchholz, wie hab' ich Sie lieb.«

Nun war mir der Abend auch froh und lichthelle. Ganz froh.


Bei den Maschinen.

Es kommt mir mitunter der Gedanke, als wenn zum Berichten über die Ausstellung die menschliche Veranlagung doch vielleicht zu kurz sei. Das Enorme, was dort aufgestapelt wurde, erdrosselt das Einprägungsvermögen und wer ist mit so viel sachlicher Erkenntniß beglückt, daß er über das ihm Unverständliche ein richtiges Urtheil abgiebt? Und ich bin doch im Grunde genommen keine Fachfrau.

Wollte ich meinem Karl klagen, wie mir dies allmählich aufgeht, sagt der, ohne daß ich fragen brauche: »Wer sich mehr aufpuckelt, als er tragen kann, stöhnt.« Darum schütte ich ihm meine Sorgen nicht aus.

Nun könnte ich es mir leicht machen und über den Vergnügungspark schreiben und das Industrielle verabsäumen, aber dagegen sträubt sich mein Berlinisches Empfinden.