»– das ihr Männer auf Rosen betten und auf den Händen tragen, dem ihr jeden Wunsch von dem Augen ablesen, unter dessen kluge Leitung ihr euch fügen und schmiegen solltet, statt es unter einem unwürdigen Drucke zu halten, mit Widerspruch zu reizen und mit euren herrischen Launen zu quälen und zu martern. O mein Kopf! mein Kopf!«
Hans und Engelhard sahen einander an.
»Ja, ja!« sagte Engelhard, »nun hast du's auch einmal gehört; ich kann's auswendig.«
»Und ich vergeß' es in meinem Leben nicht wieder,« sprach Hans.
Frau Anna, die in der tödlichsten Verlegenheit gesessen und stumm auf ihren Teller geblickt hatte, gab jetzt ihrer Mutter einen leisen Wink.
»Was willst du?« frug diese laut. »Meinst wohl, ich soll klein beigeben und das Feld räumen? fällt mir nicht ein! Schenkt mir ein, Herr Sohn! Der Wein ist gut und stärkt und hebt mir die Kräfte und alle Lebensgeister –«
Und dann geht es wieder los mit noch verstärkten Kräften, dachte Hans.
»– und wir können uns ja auch wieder versöhnen, wie wir es schon so manches Mal getan haben, lieber Herr Sohn.«
»Jawohl, liebe Frau Schwieger!« rief Engelhard lustig, füllte ihren Becher und stieß mit ihr an, und die anderen folgten dem Beispiel der beiden.