»Schilt, soviel du willst, Ohm Hans!« sprach Ernst, »aber hilf mir!«
»Daß ich ein Narr wäre!«
»Willst du denn nicht mein Glück?«
»Eine Heirat ist ein Unglück!«
»Dafür hast du keine Beweise.«
»Genug, in Hülle und Fülle« rief Hans. »Glücklich ist nur der ledige Mann. Sieh mich doch an! was fehlt mir denn?«
»Vor allem eine Frau,« lachte Ernst.
»Junge! Gelbschnabel! da setze dich hin und höre mich an!«
Ernst setzte sich dem Oheim gegenüber, und dieser begann: »Sage mir, liebst du die Freiheit, die Ungebundenheit, das wohlige, sichere Bewußtsein, tun und lassen zu können, was du willst, gehen, wohin, wiederkommen zu können, wann es dir gefällt, keinen Menschen etwas fragen, keinem Menschen über etwas Rede stehen zu müssen, kurzum ganz nach deinen Wünschen, nach deinem Belieben und Geschmack leben zu können? He? antworte!«
»Gewiß, Ohm Hans! wer möchte das nicht?« erwiderte Ernst.