Er folgte und sah ihr, wie die volle, schmiegsame Gestalt vor ihm dahinschwebte, kopfschüttelnd nach.
Als sie bei Hans eintrat, richtete sich dieser im Bette auf und blickte die Fremde verwundert an.
»Verzeiht, Junker Hans!« lächelte sie, »der Joseph ist nicht zu finden, aber Schach spielen kann die Josephine auch.«
»Was? Du? ein Mädchen? oh! das ist über alle Maßen lustig!« rief Hans.
»Was? du? ein Mädchen? oh! das ist über alle Maßen lustig!« rief Hans. »Also darum wolltest du hier den langen Rock nicht ausziehen, und darum wolltest du nicht –, oder vielmehr wollte er nicht, der Tor, der Ernst –, oh! oh!« und er warf sich in die Kissen zurück und lachte unbändig.
»Ruhig! ruhig, Junker Hans!« sprach sie errötend, »so heftig dürft Ihr Euch nicht gebärden. Haltet jetzt still und laßt mich Eure Wunde untersuchen; ich verstehe mich ein wenig darauf.«
Mit leichten, weichen Händen nahm sie den Verband ab, kühlte ihn in dem bereitstehenden Wasser und legte ihn wieder auf.
»Ich hoffe, es hat nicht viel zu sagen,« meinte sie; »aber Ihr müßt Euch ruhig verhalten.«
»Gar nichts, gar nichts zu sagen!« erwiderte er in bester Laune; »es ist ja nicht der erste Hieb, den ich in meinem Leben abgekriegt habe. Und nun, schönste Josephine, rücke das Tischlein heran und hole das Schachbrett! Dort hängt es an der Wand; wirst du es auch heben können? es ist sehr schwer.«