Hans lachte laut auf. »Aber der Mann hat recht,« sagte er dann. »Nirgends bin ich vergnügter, als bei den Benediktinern in Sinsheim, und so finde ich jetzt schon oft mein Glück in einem Kloster. Dazu brauchte kein Jude zu kommen, Euch das zu sagen.«

»Ja dann, wenn du es so deutest!« sprach Ernst in Freuden.

»Was dachtest denn du?«

»Ich dachte, ich würde dich verlieren, lieber Ohm, wenn du dich entschlössest, für immer dort zu bleiben.«

»Nein, mein braver Junge! wir zwei bleiben zusammen bis an mein selig Ende,« sagte Hans, seinem jugendlichen Genossen die Hand hinüberreichend. »Nimm dich nur vor den Weibern in acht, daß ich dich nicht verliere!«

Ernst beugte sich auf den Hals seines Pferdes und blickte zur Seite ins Gebüsch, als ob er dort ein Wild suchte.

»Was hat es sonst noch gegeben daheim?« frug Hans.

»Die Hirschhorns und Schenk von Erbach sind beim Vater zu einer geheimen Beratung gewesen,« erwiderte Ernst. »Mich haben sie weggeschickt; ich sollte nichts davon erfahren,« setzte er unmutig hinzu.

»Dich haben sie weggeschickt? ja, was geht denn da vor?«