Ernst zuckte die Achseln. »Ich weiß nur, daß Frau Rüdt von Kollenberg ihren verpfändeten Wald einzulösen gedenkt.«
»Also doch endlich!« sagte Hans.
»Bist du's zufrieden, Ohm?«
»Von ganzem Herzen!« erwiderte Hans.
»Das freut mich, Ohm! das freut mich ausnehmend,« rief Ernst vergnügt. »Sorge nur, daß der Friede bald zustande kommt!«
»Den Wunsch hab' ich lange,« sprach Hans; »aber woher wißt Ihr denn, daß Frau Juliane den Wald wieder haben will?«
Darauf erzählte ihm Ernst seine Begegnung mit den drei Fräulein und von dem geschossenen Reiher.
Hans lachte über den Jagdfrevel im verpfändeten Wald und gönnte den jungen Damen ihre Freude am edlen Waidwerk, wenn sie es zur rechten Zeit ausüben wollten. Er wenigstens würde sie nicht darin stören und hoffte auch nicht, der Minneburg so nahe zu kommen, um der Gebieterin derselben oder ihrer Tochter und deren Freundinnen in die Arme zu laufen.
»Aber wenn wir nun mit ihr Frieden machen?« bemerkte ihm Ernst.