»O mein Gott!« entfuhr es Isabella's zuckendem Munde.

Darauf schwiegen die Drei, und Jeder gab sich seinen trüben Gedanken hin.

Graf Kaspar traf als der Nächstwohnende zuerst auf der St. Ulrichsburg ein und mit ihm seine Gattin Imagina.

»Na, vergnügte Gesichter macht ihr grade nicht, seht aus, als wäre euch Gott weiß was verregnet.« Mit diesen Worten begrüßte Imagina beim Eintritt ins Gemach die Anwesenden, von einem zum andern blickend. »Was ist denn los hier?«

»Der Teufel ist los,« brummte Egenolf.

»Burkhard speit Feuer und Flammen, nicht wahr?« fragte Kaspar.

Herzelande nickte: »Er hält Schmasman bei seinem Worte fest, – Fehde gegen Thierstein.«

»Brr!« machte Imagina, »da spielen wir nicht mit.«

»Werden wohl müssen,« sagte Kaspar ärgerlich.