Du fragst: „wie mir bei dem allem zumute gewesen?“ lieber Leser? — Es war mich ehedem oft in meinem Jammer die Sehnsucht angekommen, abzuscheiden und bei Christo zu sein, aber doch hielt’s mich dann in diesem Jammertal fest, weil ich ja auf den Valentin zu warten hatte, jetzt aber hörte ich meiner Margareta Stimme: „Komm!“ und meiner Kinder Stimme: „Komm, komm! du hast auf Erden nichts mehr zu suchen, bei uns aber ist dein Platz noch leer!“ und so oft ich ihre Stimme hörte, seufzte ich: Hüter, ist die Nacht schier hin? So ist mir’s seitdem allezeit zumute, wie sie sangen bei meines Valentins Begräbnis:
Jerusalem, du hochgebaute Stadt,
Wollt Gott, ich war in dir!
Mein sehnlich Herz so groß Verlangen hat,
Und ist nicht mehr bei mir!
Weit über Berg und Tale,
Weit über blaches Feld
Schwingt es sich über alle,
Und eilt aus dieser Welt.