»Nein!«
»Vielleicht sammeln Sie für die Pfaffen,« fuhr der Oberrichter fort.
Frau Fábián neigte traurig das Haupt und seufzte: »Wenn Sie es nicht erraten, dann würde ich es vergeblich sagen.« Es lag in ihrer Stimme eine Art schmerzlicher Entsagung, eine seelenerschütternde Melancholie.
»Was! Sie kommen doch vielleicht nicht, um sich zu melden!«
»Ich bin Witwe,« sagte sie schamhaft.
»Das ist ein Grund. Hm!«
»Ich thue es der Stadt zuliebe,« fuhr sie, bis zu den Ohren errötend, fort.
»Aber was würden Pater Bruno, Pater Litkei dazu sagen?« murmelte der Oberrichter halb zornig, halb lachend, »welche Sie fast zur Heiligen gemacht haben.«
»Ich werde eine Messe für meine Seele lesen lassen. Meine Seele wird auch fernerhin der Kirche bleiben, meinen Körper opfere ich für die Stadt.«
»Schön! Schön! Ich werde Ihren Namen notiren.«