Ich erzählte noch, als Bartl vom Sägewerk her zu uns kam. Einen Augenblick blieb er stehen und horchte, ich beachtete ihn nicht, dann fiel er mir ins Wort: „Na ja, jetzt prahlst halt mit deiner gestrigen Kraxlerei, gelt?“

„Was weißt du davon?“ fuhr es mir heraus.

„O, ich weiß alles. Es hat dich gestern wer gesehen, wie du das Narrenstückl gemacht hast. Na ja, solchene Leut, die keine Arbeit haben, die kommen auf allerhand Sachen, die einem, der sich plagen muß, sein Lebtag nit einfallen. Hättst aber auch leicht hin sein können.“

„Da wär’ wohl dir am wenigsten dran gelegen!“

Bartl sah mich feindselig an und sagte dann höhnisch: „Könnt’ schon sein, daß ich nit geweint hätt. Möcht auch wissen warum? Hab’ ich einen Nutzen von dir? Nein. Also gehst mich nix an.“

„Denkst du über alle Leute so, von denen du keinen Nutzen hast?“

„Über alle!“

„Schäm’ dich, Bartl, so was zu sagen, das ist nit christlich!“ wies ihn nun das Marieli zurecht.

Aber Bartl lachte nur: „Ich mich schämen? Dazu hab’ ich keine Zeit. So und jetzt geh ich. Kannst dein Narrenstückl weiter erzählen.“

Mit diesen Worten ging er ins Haus und ließ uns stehen.