[66] Vgl. die schönen Ausführungen von Schäffle, Bau und Leben des sozialen Körpers, I, S. 192 und Gesellsch. System, § 46.

[67] Vgl. meine »Wohnungs-Enquête in der Stadt Basel«, S. 179 f.

[68] Die Zahl ergibt sich, wenn man die Berufsgruppen A–E zusammenfasst und dazu die Dienstboten addiert. Es waren dann 1907 vorhanden.

erwerbstätige Zunahme seit 1895
männliche Personen 18599236 19.8
weibliche Personen  9492881 44.1
zusammen 28092117 27.0

Fasst man dagegen die Hauptergebnisse nach der Statistik des Deutschen Reichs Bd. 202, I, S. 4 f. für die gesamte Berufsbevölkerung einschliesslich der Berufslosen für 1907 zusammen, und stellt ihnen die entsprechenden Zahlen der beiden früheren Berufszählungen gegenüber, so erhält man folgendes Bild.

Die Bevölkerung nach dem Hauptberuf der Erwerbstätigen.

Berufs-
und
Betriebs-
zählung

Erwerbstätige
Personen

Dienst-
boten für
häusliche
Dienste

Angehörige
ohne
Haupt-
beruf

Erwerbs-
tätige, Dienst-
boten und
Angehörige
zus.

überhaupt

darunter
weibliche

1882

18986494

 4961228

1324924

24910695

45222113

1895

22913683

 6379942

1339316

27517285

51770284

1907

30232345

10035705

1264755

30223429

61720529

Zunahme

%

%

%

%

%

1882–1895

20.7

 28.6 

 1.1

10.5

14.5

1895–1907

31.9

 57.3 

–5.6

 9.8

19.2

1882–1907

59.2

102.03

–4.8

21.3

36.5

Natürlich verteilt sich die enorme Zunahme der Erwerbstätigen weiblichen Geschlechts nicht gleichmässig auf alle Berufsgruppen und Berufsstellungen. Es ist darum nötig, hier auf die Gliederung der Berufsstatistik etwas näher einzugehen, wobei der Vergleich der Einfachheit wegen auf die beiden letzten Berufszählungen beschränkt bleiben muss.

Die Zunahme, bez. Abnahme (–) der Erwerbstätigen zwischen 1895 und 1907 betrug: