Das Bild p'q'r's' hat die charakteristische Eigenschaft, daß sich die gegenüberliegenden Seiten A' und A1' sowie B' und B1' verlängert je in fa und fb auf dem Horizont schneiden. Kontrollen bieten sich zahlreiche, wenn man die Tiefenlinien durch r und p zieht oder die Spuren der Rechtecksseiten benutzt, wie das in der Figur für die Seite rq angegeben ist.
Fig. 28.
18. Umlegung der Horizontebene nach oben. Unter Umständen kann es bequem sein, die Horizontebene statt nach unten nach oben in die Bildtafel Π hereinzuklappen ([Fig. 26]). Dann fällt der Punkt O auf die Verlängerung der Linie AD3 über A hinaus nach einem Punkte D4, wenn wieder AD4 = der Distanz gemacht wird. In [Fig. 27] ist auch diese Umlegung oben gezeichnet. Natürlich gibt der Winkel faD4fb auch jetzt wieder den Winkel der beiden gegebenen Geraden A und B, so daß
∢ faD4fb = γ,
und auch an dem Punkte D4 dürfen alle Winkel in wahrer Größe angetragen werden.
Fig. 29.
Ein Unterschied ist aber insofern vorhanden, als jetzt nicht mehr (A) ∥ D4fa und nicht mehr (B) ∥ D4fb. Diese Eigenschaft der parallelen Lage ist nur erfüllt bei der Drehung nach unten. Das hängt damit zusammen, daß wir auch die Grundebene im gleichen Sinne gedreht haben.