»Awwer des mußtde merr wenigstens zugewwe: ich habb Dich net drum #gebete#«, sagte Bindegerst.
»#Nadierlich# hastde mich net drum gebete!« lächelte Adolf herzlich.
»Ich dhu's aus merr selwer! Unn ich dhu's gern!«
Und der alte Bindegerst dachte: »Der is noch viel dümmer, wie ich geglaabt habb! Schad, daß er net #achtdausend# hat!«
Er streckte ihm die Hand hin: »Adolf, des vergeß ich Derr net! Adolf, wannsde emal en Mensch braachst, der for Dich dorchs Feuer geht, dann braachstde merr nor zu telefoniere!«
Und Adolf war ganz gerührt.
»Jedz muß ich awwer widder erunner bei's Kättche!«
»Unn gell, Dei Fraa braacht nix davoo zu wisse!«
»Naa, se erfeehrt nix! — Wann se mich awwer freegt, was merr so lang da owwe gebabbelt hawwe?«
»Dann sagstde eifach … dann sagstde halt … ach was, es werd Derr schonn e Ausredd eifalle! Du bist ja verheierat'!«
Adolf bedurfte keiner Ausrede. Als er herunterkam, lag Katharina schon schlafend im Bett. Sie sah in ihrer knochigen Dürre, mit dem unfrisierten Haar, mit dem schnarchend halbgeöffneten Mund und den gelbbraunen Zähnen abstoßend häßlich aus. Aber Adolf betrachtete sie mit gerührter Zärtlichkeit.