»Ich habb nix gemerkt.«

»#Des# hastde net gemerkt? Ei, in #annerne# Zuständ is se doch …«

Adolf war erregt aufgesprungen und ergriff seines Schwiegervaters Hand.
»Was hastde da gesacht?!«

»No, bring mich nor net um!! Ich kann doch nix dafor! An mir braachstde doch Dein Ärjer net auszulasse!«

»Ärjer?? Ärjer, Du Rindvieh?« jubelte Adolf und lachte vor Glück. »Is es sicher? Hastde Dich aach net verguckt? Vadder, wann's nor wahr is!!«

»No, heer emal, ich bin doch net farweblind! Se geht doch schonn uff wie
Hefeteig! — Unn des merkt der Schlemihl gar net!«

»In annerne Zuständ!« jauchzte Adolf und fing an, in der Stube herumzutanzen.

Er war, nach seinem eigenen Geständnis, in der Kunst Terpsichores ein vollkommener Nichtskönner und doch: selbst die Schwestern Wiesenthal und die Clotilde Derp haben niemals die Freude so überwältigend getanzt wie in diesem Augenblick das scheppe Adolfchen.

»In annerne Zuständ!! Was e Glick, was e Glick! In annerne Zuständ!
Vadder, ich wer' meschugge! Ich muß Derr en Kuß gewwe! Odder naa, — ich
muß doch erscht emal nachgucke, ob's aach werklich so is! In annerne
Zuständ!!«

Und er tanzte zur Türe hinaus.