Ein Mensch stolperte über mich, faßte meinen Hals, würgte mich — ich verlor die Besinnung.


Ich weiß nicht, wie lange meine Seele sich von mir getrennt hatte. Waren es Stunden, waren es Tage — nur Schiwa vermag es zu sagen.

Sie kehrte wieder in demselben Augenblick, als zwei Hände mich bei den Beinen packten. Ich wollte mich aufrichten, aber ein stechender Schmerz in der Achsel drückte mich zu Boden. Und die tausend Dolche in meiner Brust waren glühend geworden und verbrannten mich von innen heraus.

»Wer bist du?« fragte ich den Weißen, der meine Beine gepackt hatte, auf englisch. Er war ein jugendlicher Mann, ich erkannte es trotz seines Vollbartes. Um den Arm trug er eine Binde mit einem roten Kreuz.

»Wir sind deine Freunde!« antwortete eine englische Stimme mir zu Häupten. Erschrocken wandte ich unter Schmerzen meinen Kopf und gewahrte hinter mir einen zweiten Mann, der dasselbe Abzeichen trug und sich eben anschickte, mich unter den Schultern zu fassen, um mich mit Hilfe seines Begleiters auf eine Tragbahre zu legen.

Ich griff nach einer Waffe — aber keine war im Bereich meiner Hände zu finden.

»Laßt mich liegen,« ächzte ich. »Was wollt ihr von mir?«

»Wir sind deine Freunde!« antwortete jener wieder und rief seinem Kameraden einige unverständliche Worte zu.

Ein heißer Schreck durchflutete mich. Welche Sprache redeten die beiden? — War es Deutsch?