Zuerst hat ein Herr Klavier gespielt, so schön wie ein Athlet hat er gespielt. Zum Sterben fad ist es dem Pepi Bröselmeier vorgekommen, und er hat sich gewundert, daß der Hausherr von den »Vier Jahreszeiten« das erlaubt hat.
Aber Prinz Ludwig Ferdinand war auch da und hat fest applaudiert. Er hat doch ein guat's Herz, der Ludwig Ferdinand. Und da haben der Pepi und die anderen Leut' auch geklatscht.
Dann ist eine Sängerin gekommen.
Sie hat zwar einen Kropf gehabt, aber jodeln hat sie doch nicht können.
Sondern er war nur zur Verzierung da, der Kropf.
Aber dann! O, das war drei Markl wert! Dann kam ein Herr und hat einen Vortrag gehalten mit Lichtbildern. Über die Sanitätshunde.
Der Pepi hat nur grad so gestaunt.
Das Herz ist ihm aufgegangen. So gescheite Hunde! Ja, sollt man's denn für möglich halten? Pepi Bröselmeier geriet in Ekstase. Das ist ja großartig mit den Sanitätshunden! Ja, dafür würde er auch was stiften! Fünf Mark, zehn Mark, — ach was, Pepi, sei kein Geizkragen: zwanzig Mark, jawohl, zwanzig Markln!
Der Pepi war ganz begeistert. Und er ist gleich Mitglied vom Verein für die Sanitätshunde geworden.
Und wie er beim Herausgehen seinen Bim an der Garderobe wieder in Empfang genommen hat, da hat er ihn noch zärtlicher angeschaut als sonst, und hat ihn liebevoll gepatscht und hat gesagt: »Ja, dö Viecherln! So a Bim is g'scheiter als wiar i!« Und da hat er recht gehabt, der Herr Realitätenbesitzer.