Endlich war die Grube brauchbar. Er legte die Mütze hinein und schaufelte locker Erde darüber. »Wird's scho' finden, mein Bim! Feit si' nix!«
Als er sich der Bank wieder zuwandte, fand er dort einen freundlichen Herrn, der behaglich die Hände auf dem Rücken gefaltet hatte, und mit Bim scherzte.
»A hübsch's Mopserl ham S' da!« meinte der Herr.
»Dös is koa Mopserl!« fertigte ihn Pepi kurz ab. »Wann dös a Mopserl is, san Sie a Rindviech!«
Mit diesen liebenswürdigen Worten band er den »guten Hund« los, klatschte in die Hände und schrie: »Wo is 's Mützerl? Wo is? Suach, Bim!«
Bim schaute ihn groß an. Bei dieser Hitze Mützen suchen, das fehlte ihm grad noch!
»Suach, Bim, suach!«
Der fremde Herr lachte, und der Pepi Bröselmeier ärgerte sich. »Kriagst a Zuckerl, Bim! A extragroßes Zuckerl! — Wo hat's Herrle s' Mützerl hi'toa?«
Der Bim wußte ganz genau, wo das Herrle das Mützerl hingetan hatte. Er hatte ja alles mit angesehen. Aber so dumm sein wird er und sie ausgraben! Das wär' das Neueste, daß er gehorchen tät! Nein, nein, das führte der Bim nicht ein. Er sprang an seinem Herrn empor, lief in die Anlagen und fraß Gras.
Der fremde Mann lachte aus Leibeskräften.