»Sobald ihr auf hoher See seid!«

Ich zuckte zusammen, — aber schon im gleichen Augenblick kam mir mein Schreck töricht vor.

Diesmal war ich es, der lächelte, und ich sprach: »Auf hoher See? Wir kommen nicht übers Meer, wir werden nur in der Heimat verwendet!«

Da schaute mich der Mohammedaner so tieftraurig an, daß mein Lächeln erstarb und Unruhe mir ins Herz zog.

»Armer Freund!« klagte er und wischte sich mit der Hand eine voreilige Träne von der Wimper. »Armer Freund!«

Als ich ihn so bewegt sah, geriet ich in solche Aufregung, daß ich hastig einen Zipfel seines Kleides ergriff und ihn bestürmte:

»Was willst du damit sagen? Weshalb weinst du? Bei allem, was du verehrst, sprich, sprich!«

Aber er wiederholte nur: »Armer Freund!«

Und riß sich los und enteilte.

Ich stand da, mit blitzenden Augen und wogender Brust. In der geballten Faust hielt ich die drei Rupien, die mir aus alter Gewohnheit in der Hand geblieben waren, als ich das Kleid des Fremden berührt hatte.