»Sechs innere Gebiete sind zu merken und sechs äußere Gebiete, sechs bewusstsame Reiche sind zu merken und sechs berührsame Reiche, achtzehn geistige Angehungen sind zu merken und sechsunddreißig Fesselpfade; dann habt ihr auf eines gestützt ein anderes abzustoßen; drei Pfeiler der Einsicht dann heilig behütet, in heiliger Hut als Meister, und Jünger aufzuerziehn ist man würdig; ein solcher heißt der Fahrkundigen vorzüglichster, Leiter der Menschenheerde. Das ist der Stämpel von den Abzeichen sechsfachen Gebietes.

»‚Sechs innere Gebiete sind zu merken‘: das ist gesagt worden; und warum ist das gesagt worden? Um das Gebiet des Gesichts, das Gebiet des Gehörs, das Gebiet des Geruchs, {368} das Gebiet des Geschmacks, das Gebiet des Getastes, das Gebiet des Gedenkens. ‚Sechs innere Gebiete sind zu merken‘: wurde das gesagt, so war es darum gesagt.

»‚Sechs äußere Gebiete sind zu merken‘: das ist gesagt worden; und warum ist das gesagt worden? Um das Gebiet der Formen, das Gebiet der Töne, das Gebiet der Düfte, das Gebiet der Säfte, das Gebiet der Tastungen, das Gebiet der Gedanken. ‚Sechs äußere Gebiete sind zu merken‘: wurde das gesagt, so war es darum gesagt.

»‚Sechs bewusstsame Reiche sind zu merken‘: das ist gesagt worden; und warum ist das gesagt worden? Um das Sehbewusstsein, das Hörbewusstsein, das Riechbewusstsein, das Schmeckbewusstsein, das Tastbewusstsein, das Denkbewusstsein. ‚Sechs bewusstsame Reiche sind zu merken‘: wurde das gesagt, so war es darum gesagt.

»‚Sechs berührsame Reiche sind zu merken‘: das ist gesagt worden; und warum ist das gesagt worden? Um Sehberührung, Hörberührung, Riechberührung, Schmeckberührung, Tastberührung, Denkberührung. ‚Sechs berührsame Reiche sind zu merken‘: wurde das gesagt, so war es darum gesagt.

»‚Achtzehn geistige Angehungen sind zu merken‘: das ist gesagt worden; und warum ist das gesagt worden? Hat man mit dem Gesichte eine Form erblickt, so geht man die erfreulich bestehende Form an, geht die unerfreulich bestehende Form an, geht die gleichgültig bestehende Form an. Hat man mit dem Gehöre einen Ton gehört, hat man mit dem Geruche einen Duft gerochen, hat man mit dem Geschmacke einen Saft geschmeckt, hat man mit dem Getaste eine Tastung getastet, hat man mit dem Gedenken ein Ding erkannt, so geht man das erfreulich bestehende Ding an, geht das unerfreulich bestehende Ding an, geht das gleichgültig bestehende Ding an. So giebt es sechs erfreuliche Angehungen, sechs unerfreuliche Angehungen, sechs gleichgültige Angehungen. {369} ‚Achtzehn geistige Angehungen sind zu merken‘: wurde das gesagt, so war es darum gesagt.

»‚Sechsunddreißig Fesselpfade sind zu merken‘: das ist gesagt worden; und warum ist das gesagt worden? Um sechs mit dem Hause verbundene Fröhlichkeiten, sechs mit der Entsagung verbundene Fröhlichkeiten, sechs mit dem Hause verbundene Traurigkeiten, sechs mit der Entsagung verbundene Traurigkeiten, sechs mit dem Hause verbundene Gleichheiten, sechs mit der Entsagung verbundene Gleichheiten.

»Was sind nun die sechs mit dem Hause verbundenen Fröhlichkeiten? Wer bei den durch das Gesicht ins Bewusstsein tretenden Formen, den ersehnten, geliebten, angenehmen, herzerfreuenden, süchtigem Genusse entsprechenden, die Erlangung erreicht, oder erhofft, oder an einst Erlangtes, das vergangen, entschwunden, verändert ist, zurückdenkt, wird fröhlich bewegt: eine solche Fröhlichkeit, die heißt mit dem Hause verbundene Fröhlichkeit. Wer bei den durch das Gehör ins Bewusstsein tretenden Tönen, durch den Geruch ins Bewusstsein tretenden Düften, durch den Geschmack ins Bewusstsein tretenden Säften, durch das Getast ins Bewusstsein tretenden Tastungen, durch das Gedenken ins Bewusstsein tretenden Dingen, den ersehnten, geliebten, angenehmen, herzerfreuenden, süchtigem Genusse entsprechenden, die Erlangung erreicht, oder erhofft, oder an einst Erlangtes, das vergangen, entschwunden, verändert ist, zurückdenkt, wird fröhlich bewegt: eine solche Fröhlichkeit, die heißt mit dem Hause verbundene Fröhlichkeit. Das sind die sechs mit dem Hause verbundenen Fröhlichkeiten.

»Was sind nun die sechs mit der Entsagung verbundenen Fröhlichkeiten? Wer ebenda bei den Formen Vergänglichkeit gemerkt hat, Veränderung, Unrath, Untergang, ›Formen von einst wie von heute, alle die Formen sind vergänglich, leidig, wandelbar‹, also dies, der Wahrheit gemäß, mit vollkommener Weisheit betrachtet, wird fröhlich bewegt: eine solche Fröhlichkeit, {370} die heißt mit der Entsagung verbundene Fröhlichkeit. Wer ebenda bei den Tönen, den Düften, den Säften, den Tastungen, den Dingen Vergänglichkeit gemerkt hat, Veränderung, Unrath, Untergang, ›Dinge von einst wie von heute, alle die Dinge sind vergänglich, leidig, wandelbar‹, also dies, der Wahrheit gemäß, mit vollkommener Weisheit betrachtet, wird fröhlich bewegt: eine solche Fröhlichkeit, die heißt mit der Entsagung verbundene Fröhlichkeit. Das sind die sechs mit der Entsagung verbundenen Fröhlichkeiten.

»Was sind nun die sechs mit dem Hause verbundenen Traurigkeiten? Wer bei den durch das Gesicht ins Bewusstsein tretenden Formen, den ersehnten, geliebten, angenehmen, herzerfreuenden, süchtigem Genusse entsprechenden, die Erlangung nicht erreicht, nicht erhofft, oder an einst nicht Erlangtes, das vergangen, entschwunden, verändert ist, zurückdenkt, wird traurig bewegt: eine solche Traurigkeit, die heißt mit dem Hause verbundene Traurigkeit. Wer bei den durch das Gehör ins Bewusstsein tretenden Tönen, durch den Geruch ins Bewusstsein tretenden Düften, durch den Geschmack ins Bewusstsein tretenden Säften, durch das Getast ins Bewusstsein tretenden Tastungen, durch das Gedenken ins Bewusstsein tretenden Dingen, den ersehnten, geliebten, angenehmen, herzerfreuenden, süchtigem Genusse entsprechenden, die Erlangung nicht erreicht, nicht erhofft, oder an einst nicht Erlangtes, das vergangen, entschwunden, verändert ist, zurückdenkt, wird traurig bewegt: eine solche Traurigkeit, die heißt mit dem Hause verbundene Traurigkeit. Das sind die sechs mit dem Hause verbundenen Traurigkeiten.