Da nun wollten jene Mönche Sāti den Mönch, den Sohn eines Fischers, von seiner verkehrten Meinung abbringen, wandten sich zu ihm, sprachen zu ihm, belehrten ihn: »Nicht also rede, Bruder Sāti, den Erhabenen verbessere nicht, nicht ist es gut den Erhabenen verbessern, nicht kann der Erhabene solches gesagt haben. Auf manigfaltige Weise, Bruder Sāti, wurde die bedingte Natur des Bewusstseins vom Erhabenen erklärt: {257} ‚Ohne zureichenden Grund entsteht kein Bewusstsein.‘«

Sāti der Mönch aber, der Sohn eines Fischers, obzwar von jenen Mönchen also angegangen, angesprochen und belehrt, hielt an dieser seiner verkehrten Meinung zähe fest: »Ich, fürwahr, ihr Brüder, fasse die vom Erhabenen verkündete Lehre also auf, dass es dieses unser Bewusstsein ist, welches im Kreislauf des Wandelseins beharrt, unveränderlich.«

Als nun jene Mönche Sāti den Mönch, den Sohn eines Fischers, von dieser verkehrten Meinung nicht abbringen konnten, begaben sie sich dorthin wo der Erhabene weilte, begrüßten den Erhabenen ehrerbietig und setzten sich zur Seite nieder. Hierauf nun sprachen jene Mönche zum Erhabenen also:

»Ein Mönch Namens Sāti, o Herr, der Sohn eines Fischers, hat folgende verkehrte Meinung gefasst: ›Also verstehe ich die vom Erhabenen verkündete Lehre, dass nämlich dieses unser Bewusstsein im Kreislauf des Wandelseins beharrt, unveränderlich.‹ Hiervon erhielten wir Kunde, o Herr, begaben uns zu Sāti und fragten ihn, ob das Gerücht wahr sei. Auf unsere Frage, o Herr, erwiderte uns Sāti der Mönch, der Fischersohn: ›So ist es, ihr Brüder, allerdings fasse ich die vom Erhabenen verkündete Lehre dahin auf, dass es dieses unser Bewusstsein ist, welches im Kreislauf des Wandelseins beharrt, unveränderlich.‹ Da nun wollten wir, o Herr, Sāti den Mönch, den Sohn eines Fischers, von seiner verkehrten Meinung abbringen, wandten uns zu ihm, sprachen zu ihm, belehrten ihn: Nicht also rede, Bruder Sāti, den Erhabenen verbessere nicht, nicht ist es gut den Erhabenen verbessern, nicht kann der Erhabene solches gesagt haben. Auf manigfaltige Weise, Bruder Sāti, wurde die bedingte Natur des Bewusstseins vom Erhabenen erklärt: ‚Ohne zureichenden Grund entsteht kein Bewusstsein.‘ Obzwar nun, o Herr, solcherart von uns angegangen, angesprochen und belehrt, hielt Sāti der Mönch, der Sohn eines Fischers, an dieser seiner verkehrten Meinung zähe fest: ›Ich aber, Brüder, fasse die vom Erhabenen verkündete Lehre also auf, dass es dieses unser Bewusstsein ist, welches im Kreislauf des Wandelseins beharrt, unveränderlich.‹ Da wir nun, o Herr, Sāti den Mönch, den Sohn eines Fischers, von dieser verkehrten Meinung nicht abbringen konnten, beschlossen wir, die Sache dem Erhabenen vorzutragen.«

Da nun wandte sich der Erhabene an einen der Mönche:

{258} »Gehe, o Mönch, und sage in meinem Namen Sāti dem Mönche, dem Sohn eines Fischers: der Meister ruft dich, Bruder Sāti.«

»Wohl, o Herr!« erwiderte jener Mönch, dem Erhabenen gehorchend, begab sich dorthin wo Sāti der Mönch, der Fischersohn, weilte, und sprach hierauf also zu ihm:

»Der Meister ruft dich, Bruder Sāti.«

»Gut, o Bruder, ich komme!« erwiderte Sāti der Mönch, der Fischersohn, jenem Mönche, begab sich dorthin wo der Erhabene weilte, begrüßte den Erhabenen ehrerbietig und setzte sich zur Seite nieder. Hierauf nun sprach zu Sāti dem Mönche, dem Sohn eines Fischers, der Erhabene also:

»Ist es wahr, wie man sagt, Sāti, du habest diese verkehrte Meinung gefasst: ›Also verstehe ich die vom Erhabenen verkündete Lehre, dass nämlich dieses unser Bewusstsein im Kreislauf des Wandelseins beharre, unveränderlich‹?«