Da lächelte die Buddhaerscheinung ein leuchtendes Lächeln.
"Jetzt werde ich auch die Züge gewahr," sagte Kamanita. "Wie ein Spiegelbild in fließendem Wasser erkenne ich sie undeutlich. O, halte sie fest, stätige sie, Vasitthi!"
Vasitthi sah sich im Raume um.
Der Raum war leer.
Da warf Vasitthi ihre eigene Körperlichkeit in die Astralmasse der Erscheinung hinein.
Kamanita merkte, wie Vasitthi entschwand. Wie aber ein Sterbender ein Vermächtnis hinterläßt, so hatte Vasitthi ihm jetzt das Buddhabild vermacht, das mit ihm allein im Räume zurückblieb, und das er jetzt deutlich erkannte.
"Jener alte Asket, mit dem ich in Rajagaha übernachtete und den ich töricht schalt, das war ja der Vollendete! O über mich Toren! Gab es je einen größeren Toren als mich? Was ich als das höchste Heil, als die Erlösung selber ersehnte, das hab' ich ja schon seit Milliarden von Jahren besessen!"
Da näherte sich ihm die Erscheinung wie eine heranziehende Wolke und hüllte ihn in einen glänzenden Nebel ein.