Hans: Wie macht es denn der Fisch, wenn er im Wasser auf- und niedersteigen will?

Dr. E.: Wie machst du es denn, wenn du tauchen oder wieder an die Oberfläche willst?

Hans: Dann muß ich mit dem Kopf die Richtung nehmen, nach welcher ich will, und mit den Armen und Beinen rudern.

Dr. E.: Nun siehst du, und geradeso macht es in der Hauptsache der Fisch auch, nur daß er noch ein paar weitere Einrichtungen hat, welche ihm die Bewegung im Wasser überhaupt erleichtern.

Schwanzflosse. Schwimmblase. Seitenlinie

Kurt: Ja, der Fisch ist wie ein Kahn gebaut und hat keinen Hals, so daß er den Kopf ohne Anstrengung immer geradeaus halten kann. Dann hat er auch noch eine Schwanzflosse.

Dr. E.: Und was kann ihm die nützen?

Fritz: O, die ist ja gerade die Hauptsache. Brust- und Bauchflossen dienen vornehmlich nur als Steuerflossen. Das eigentliche Fortbewegungsorgan aber ist der Schwanz, mit dem der Fisch ganz ähnliche Bewegungen ausführt, wie die Fischer, wenn sie ihr Boot durch das sogenannte „Wricken“ mit dem Ruder vorwärts treiben.

Dr. E.: Der Vergleich ist gut gewählt; auch in der Sache selbst hast du vollkommen recht. Schon die große Menge Fleisch, die sich bis zur Schwanzflosse hin erstreckt, läßt ja erkennen, daß die Hauptkraft des Fisches hier konzentriert ist, und die Geschwindigkeit, die er mit diesem gewaltigen Ruder erreichen kann, ist wirklich eine ganz erstaunliche.

Kurt: Hilft denn beim Auf- und Niedersteigen nicht auch die Schwimmblase mit? Unser Lehrer hat uns doch erzählt, diese Blase könne der Fisch zusammendrücken. Dann würde er schwerer und sänke in die Tiefe.