»Ali Bey,« antwortete er mir.
»Ol nerde oturar – wo wohnt er?«
»Gel, seni götirim – komm, ich werde dich führen!«
Er führte uns bis an ein großes, aus Steinen aufgeführtes Gebäude.
»Itscherde otur – da drinnen wohnt er,« sagte der Mann; dann entfernte er sich wieder.
Das Dorf war außerordentlich belebt. Ich bemerkte außer den Häusern und Hütten auch eine Menge Zelte, vor denen Pferde oder Esel angebunden waren, und zwischen ihnen bewegte sich eine zahlreiche Menschenmenge hin und her. Diese war so bedeutend, daß unser Kommen gar nicht aufzufallen schien.
»Sihdi, schau hierher!« sagte Halef. »Kennst du den?«
Er zeigte auf einen Esel, welcher am Eingange des Hauses angebunden war. Wahrhaftig, es war der Esel unsers dicken Buluk Emini! Ich stieg ab und trat ein. Da scholl mir die dünne Fistelstimme des tapfern Ifra entgegen:
»Und du willst mir wirklich keine andere Wohnung geben?«
»Ich habe keine andere,« antwortete eine andere Stimme in sehr trockenem Tone.