[13] Herders und Kants Ästhetik, Leipzig 1907. Vergl. außer Siegels Monographie (siehe Anhang) ferner E. Kühnemann, Herders letzter Kampf gegen Kant, in »Aufsätze zur Literaturgeschichte«, M. Bernays gewidmet. Hamburg 1893. Die beiden bedeutendsten Herderbiographen, Haym und Kühnemann, lehnen den Herderschen Standpunkt ab.

[14] Ein Neidhammel unter seinen Kollegen, der Professor der Geschichte Heinrich, hatte den Anschlag der Antrittsvorlesung in den Buchläden durch den Pedell herunterreißen lassen, weil sich Schiller darauf als Professor der Geschichte (statt der Philosophie) bezeichnet hatte, was damals mehr galt. Schiller schrieb dazu: »Ist das nicht erbärmlich? Mit solchen Menschen habe ich zu tun.«

[15] Abgedruckt in meiner Ausgabe in der »Philosophischen Bibliothek« Band 47 I, S. 47 bis 64; vergl. meine Einleitung dazu S. XXI bis XXIV.

[16] Religion innerhalb der Grenzen usw. S. 22, Anmerkung.

[17] Vergl. Eugen Kühnemann, Kants und Schillers Begründung der Ästhetik, 1895; auch desselben Einleitung zu seiner Auswahl-Ausgabe.

[18] K. Vorländer, Der Formalismus der Kantischen Ethik in seiner Notwendigkeit und Fruchtbarkeit. Marburg 1893.

[19] Näheres siehe unter anderem bei Ferdinand Tönnies, Schiller als Zeitbürger und Politiker. Berlin 1905. Auch Mehrings im Anhang zitiertes Schiller-Büchlein vom gleichen Schiller-Jubiläumsjahr gibt wertvolle Gesichtspunkte.

[20] Zu seinem Jugendfreunde v. Hoven äußerte er während seines Aufenthalts in der schwäbischen Heimat 1793: »Die eigentlichen Prinzipien, die einer wahrhaft glücklichen bürgerlichen Verfassung zum Grunde gelegt werden müssen, sind noch nirgends anders als hier«, indem er auf Kants Kritik der Vernunft, die eben auf dem Tische lag, hinwies.

[21] Ich habe auf diese noch wenig beachtete Seite Schillers bereits in meinem Schriftchen »Kant, Fichte, Hegel und der Sozialismus« (1920 bei P. Cassirer, jetzt Vorwärts-Verlag) hingewiesen.

[22] Christliche Gedanken eines heidnischen Philosophen. Preußische Jahrbücher 1897.