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Die ansprechenden Töne haben auch jetzt wieder ihren Zauber auf den weißen Mann ausgeübt; hoch aufgerichtet sitzt er da, und kräftig singt er mit, zum nicht geringen Vergnügen der Herren Schwarzen. Ein Tanzlied ist es, dieses „Hasimpo“, wie es bei uns der Einfachheit halber kurz genannt wird. Bei dem Arbeitslied passen Melodie und Text, soweit ich diesen überhaupt habe übersetzen können, wenigstens noch einigermaßen zusammen; was mir Pesa mbili heute nachmittag jedoch als Grundlage dieses Hasimpo-Liedes in die Feder diktiert hat, will mir noch nicht so recht in den Kopf. Der Vollständigkeit halber hier zunächst der Versuch der Hilala-Übersetzung:
„Arbeit, Arbeit. Der Jumbe wird weinen über seinen Sohn. Wir lieben den weißen Ombascha, der ist stark. Danke. Der Sohn, er hat wahrgesagt. O ich Dummer, meine Mutter geht weg, die Kinder weinen. Weinet nicht, weinet nicht, weinet nicht.“
Also kraus wie immer, aber doch wenigstens in einzelnen Teilen Zusammenhang und Sinn; das sílilo, sílilo, sílilo, weinet nicht, weinet nicht, weinet nicht, klingt direkt ergreifend; weniger will mir der Ombascha, der weiße Gefreite, in den Rahmen des Liedes passen; doch wer vermag die Tiefen einer Negerseele zu ergründen! Und noch dazu die eines Poeten.
Das Tanzlied heißt:
„Es essen Gemüse die Wairamba, sage ich, sie essen Gemüse, sage ich, am Brunnen. Wenn ihr heim kommt, so grüßt sie, meine Mutter, und sagt: Wir kommen. So sagte ich, und die Polizei hat den Satanas gefaßt. Wir ließen nieder unsere Lasten von Zeug und Perlen und nochmals Perlen. Die Sonne, die geht unter; unsere Tanzerlaubnis ist zu Ende.“
Rührend ist auch hier wieder das Hereinziehen der Mutter, rätselhaft die Polizei und ihre Beschäftigung mit dem Höllenfürsten.
Und nun kommt das Standardlied: