Da nahm sie den Blick von der Gegend, und in einem fassungslosen Zueinander warf uns ein Kuß zusammen, aufgewühlt die Herzen in den Lippen tragend, ihre zuckenden Worte: ich liebe dich, ich liebe dich.
Aber erst, als der Zug unter rötlichen Wolken anzog, erkannte ich in ihrem Kopf, der, eine dunkle Schale, aus der Dämmerung heraus vergehend sich formte, das Auge in letzter Tiefe. Da erschrak mein Herz, und ich wurde irr vor Sehnsucht und maßlos getrieben vom Gefühl, rief mein Mund: O daß sie stürbe, o daß sie stürbe, wie unendlich wüchse mein Gefühl.
Aber ich war ein Narr und wußte nichts von Tod.
Und als der Motor unter mir die Nacht durchbrach und mit grünen Lichtern das Schloß suchte, da zitterte mein Herz noch einmal übermütig von Genossenem und ich glaubte, nichts überträfe die Gefühle des Besitzes.
Meine Augen schufen funkelnde Dinge in den Raum. Ich war übermäßig gefüllt und sprühte. Meine Augen setzten Glut in die Nacht, und das Dasein zog sich zusammen; es wurden Frauen.
Katharys nicht genossenes Knie, ihr ungekanntes letztes Lachen reizten schmerzhaft mein Begehr. Dies war noch nicht beendet.
Aber dennoch, wie schwand es hin unter dem einen Gefühl.
Und ihr Kopf strömte wieder aus meinen Augen in die Dunkelheit und wandte sich gegen mich. So trug ich sie in mir. Und sie tilgte die Gegenstände, bis nichts mehr blieb als ihre Nähe, da plötzlich stürzte unbegreiflich Trauer in mein Herz, als ich sie sah. Aber ich hatte nie Traurigkeit gekannt von Frauen, ich wollte nicht leiden, und ich biß auf den Mund und hob die Brust.
Und dann schrie ich gegen ihr Gesicht, daß ich nicht leide.
Da trat der Schein um ihr verlöschendes Gesicht, und ihr Gesicht war krank und süß zum Weinen. Da neigte ich den Kopf: