Wir redeten, und unsere Silben liefen wie Schlittschuhläufer atemlos aufeinander zu und trafen sich maßlos beseelt in einem endlosen Baum von Verzückung. Traum und Schmerzen schwellten mich, als wir damals unter Menschen gingen, um allein zu sein.

Und vergiß nicht den Fischerjungen, der uns den Weg am Ufer zeigte, die flötenhafte Nächtlichkeit der Marienkapelle, und daß ich einmal nach deiner Hand haschte.

Es war. Es war Ewigkeit. Auch dies.

Du hast mir, als der Haß zwischen uns ausbrach, du hast mir vor drei Monaten einmal ins Gesicht geschlagen.

Kein Mann vergißt das.

Wie ist dein Gang nun königlich.

Deine Augen, in denen Gefahr ist, und über denen ein ewiges Losschnellen hängt, sind mit Güte verdunkelt. Wie groß sind sie.

Als der Bahnhof mit dir entschwebte, als ich fuhr an diesem Tage und deinen abgewendeten Rücken sah, der sich von mir bewegte, von Rührung unsagbar überlaufen, und ich dein Gesicht dahinter ahnte, verzückt vor Seligkeit, Tränen hineingenietet, da fiel die Finsternis gelöschter Laternen wie prallender Regen auf die Halle, die zurücksank.

Aber mein Herz war leuchtend wie ein Säbel. Ihm blieb die Dunkelheit fern. Einmal schon Fürstin, einmal schon warfen uns Züge auseinander, und Traurigkeit stürzte über mein Herz an den Seen. Nun aber schaut es stiller in die Welt.

Ich werde dich, die ich besaß wie keine, ich werde dich auch noch nicht küssen, wenn du morgen kommst.