Aber dann: — — als er hinübersprang und sah, wie Bassa Yousouf mit vielen Kugeln durch den Bauch geschossen erledigt war und sie ihn aufhoben und vorbeitrugen dicht an ihm . . . kniete er, wo er stand, nieder, warf sich auf den ersten Toten, der aus der Brust blutete, küßte die Brust — — — und stammelte: „Juana“. Stammelte: „Juana“. Nichts weiter. Nur dies.

Sie legten den Toten auf die Poppa. Las Casas betrachtete ihn genau. Er sah seiner Tochter ähnlich . . . die Wolke über der Stirn . . . die Braue und der Nasenflügel . . . Las Casas erstaunte über die Leiche. Er wußte nichts damit anzufangen. Er roch die Nelken im Garten von Cartagena. Jonquillen, fiel ihm ein, waren auch dabei. Er fuhr mit den Fingern in die Wunden des Bassa und untersuchte sie.

Dann zuckte er die Achseln und trat zurück.

Der junge Offizier kam und küßte ihm die Hand.

Die Kommandeure der beiden anderen Galeeren traten auf ihn zu: Sie seien stolz . . . unter ihm . . . dieser Sieg — — —

Nun begriff er wieder: So, ja, Yousouf Bassa . . . Er strich die Stirn: Ja. Er lag da. Auf der Poppa . . . tot? . . . Tot!

Stolz hob seine Schultern. Freude überflammte ihn. Es war die erste Tat im Reich. Gewiß. Er hob die Hand. Sie bliesen: Benedito sea Dios.

Die Sonne ward schon gelb und stieg.

Dann sprang er zurück auf dem Hinterdeck und gab das Signal zur Abfahrt.

Ein Schrei der Wut peitschte über das Verdeck.