Er aber hob sie immer höher, daß sie ihm mehr noch gleiche, hinter der er die Vervollkommnung seines Wesens suchte.
Er brachte ihr, als er die Fahrten der Mönche nach den Festen nicht mehr teilte, sein Kleid und die ziselierte Kette.
Sie sollte mit ihnen gehen — — für ihn. Er gab ihr alles in die Hand.
Sie aber wollte ihn nicht verlassen, immer mehr gebunden an seine Gestalt. Sie sah seinen Mund an, seinen Fuß. Sie weinte. Sie wollte nicht getrennt davon sein.
Er senkte den Fächer, den seine Hand nicht verließ.
Sein Auge sah sie an mit der aufsaugenden Glut, die ihr Blut beherrschte. Er wollte, daß sie alles mit ihm teile, hineinwachse in seinen Geist und seine Ausübung, wie sie ihm ähnlich war am Körper.
Er zog sie an und brachte sie, unscheinbar gekleidet, selbst zum Tor. Das Gesumm der Mönche trieb in ihr Ohr. Sie kamen auf die Ebene, die sich ihr weiter wellte an diesem Tage wie je. Das Surren der Rosenkränze betäubte ihr Ohr, das stärker anwuchs, über die Ungewöhnlichkeit der Begleitung des Abtes waren die Rahaans verwirrt, sie sahen es nicht, aber sie spürten seine Gegenwart.
In großer Schleife zogen sie über die Gegend. Ihr wurde jede Sekunde zur Ungeduld. Langsam erst gegen Mittag genoß sie die Zeit. Stillglühenden Gesichtes vor Sehnsucht ging sie unter den anderen.
Bei ihm die Nacht, erschreckt davor, daß er sein Schicksal wie im Spiel auf sie setzte, frug sie:
„Wenn du irrtest.“