Dann bist du entfernt, und die Geschicke knallen aus den Federn.

Aber ich lache.

Siehe den Sinn herauf der Kraft und weiche nicht eine Minute. Gerne hielte ich, verzaubert von solchem Schicksal-Gegner, die Hand in deinem schönen Fleisch, entzückte Parade, und mein trommelndes Herz wäre jede Sekunde bereit, durch die Tranches, die Fahnen, Tanks und die Marne des Schicksals hindurch sich zu schlagen. Denn siehe: ich kann nicht leben, wenn nicht mein Ehrgeiz Flamme speit gegen Widerstände, Schicksale abdonnert, sich riskiert — und der Condottieri meiner Adern aufbricht, steigt, strömt vor Stolz.

Aber du.

Du hast deine Schönheit in wechselndem Spiele ausgeliehen an die Dinge, die um dich sind. Es liebt dich jeder Baum, jede Wiese und jeder Himmel. Zu festes Halten ist Tod aber für die großen Liebenden. Deine blumenhafte Zartheit abzulenken vom sanften Gleiten deiner fatalen glückhaften Bewegung in die anderen Zustände deines Verweilens, zerstörte nur deine kostbare Form. Es heißt zurückgeben dich an das Viele, dem du gehörst, Entzogene den Leberblumen, dem Kiesweg, dem Hochkar, den Matten des Forellentals und Weidentroddeln der Bäche, den Dörfern, Gehöften. Sie lieben dich alle, warten in Sehnsucht. Ich kann sie nicht ersetzen, nicht immer um dich sein, dich nicht mit tausend Vertauschungen sehnsüchtig halten.

Wie sollte ich leben?

Nur auf der Höhe der weit und wie Pfauenräder verwirrend geschwungenen Gefühle uns begegnen, durchdringen und kulminierend besitzen — — wie schön unser Schicksal.

Du wirst nicht weinen.

Der Abendgesang der Berge ist wie Glas. Regenbogen des Mondes spielen darauf. Die Schweife der Pferde sirren dir nach: Geliebtes.

Selbst Lil Pax wird in den guten Stunden ihrer Krankheit beten, daß du sanft durch den Abschied entgleitest und gut es hast, bis idiotische Schaffner den Morgen aufgellen: Fiume . . . Buccari . . . Czirqueniza . . . und milde See dein florentinisches Lächeln spiegelnd tragen.