Zum erstenmal ließ sie sich gehen. Ach, es haben viele geweint.
Was ist nun Sterben?
Ich habe mit niemand über diese Tage viel und groß gesprochen. Wie glücklich bin ich. Wie frei.
Greller, gewaltiger, asiatischen, aber schön gedämpften Musiken gleich rollt aus dem Westen über mich täglich der schmetternden roten Sonne zu die heimliche dunkele über meinen Horizont.
Wenn sie sich schneiden, ists Mittag. Abends erlöschen sie beide an den Polen der Fläche. Nachts kreisen sie unter mir. Ich spüre sie beide unauslöschlich, jede in ihrem Kreis.
Ich fahre.
Mit abenteuerlicher Fülle wirft mir der Maingau den aufduftenden Sommer mit allen Prärien und Wassern und Wäldern und Hügeln und Flüssen dazwischen entgegen. Ich gehe mit festen Schenkeln und der hochgewölbten Brust des Seglers und Fechters in ihn hinein.
Der Zuschauer
Die Geburt vollzog sich am neunundzwanzigsten Februar auf Schloß Favorit bei Baden-Baden, als schon heller Frühling war. Sein Vater war der Portier, der in gelber Livree, rotbehost, die großherzoglichen Farben zur Führung der Fremden trug, das Kind Cepha Billy nach einem Nick-Carter-Schmöker nannte und Ehrfurcht vor den Dog-Carts und Autos lehrte, die durch die viergegliederte Allee heraufstrichen.
Bald nachher folgte seine Mutter einem feurigen Chauffeur, der sie mit Glasketten behängte, mit der Pistole den Gatten bedrohte und die schmalhüftige Frau in fliegenden Kurven zur Rheinebene hinunterknatterte.