Sie ging hinaus und sah in einen Spiegel, die Hände an den Brüsten.
Sie nickte sich zu.
Sie kam an den kleinen Garten, ein Vogel saß auf dem vorderen Busch. Er hielt den Schwanz aufgerichtet und sang fein und frisch. Sie beugte sich in den Hüften vor.
Ihr Mund spitzte sich.
Sie pfiff ihm zu. Der Vogel pfiff wieder. Die Sonne lag ganz jung auf dem Land. Sie hob den Arm, die Augen abschattend. Sie sah soweit hinaus, wie sie selten sah.
Ganz am Rand des Horizonts zogen sich zarte schwingende Linien Wolken, die nun von Gold anfingen zu glänzen, darüber stand kühl das Blau des Morgens. Das Land begann zu leben. Die Büsche hoben sich ein wenig in die Höhe. Der Sand erhob ein Gleißen. Der erstarrte Wald zog ein Flüstern durch die Blätter, die sich bewegten. Dörfer brannten Rauch in die belebende Luft.
Nun kam von den schwingenden Pflanzen aufgetragen der Duft des Landes langsam herauf gezogen.
Sie unterschied alle Blüten.
Der scharfe Geruch der Palmen, das Ölige der Schlingpflanzen und die befreiende Zartheit der weißen Dolden.
Sie hielt an, die Nüstern gespannt.