Mittags kamen mit Gebrüll Wagen und Reiter, schrieen: „langen Hanf, langen Flachs“. Wir sahen durch einen Schlitz der Hütte.

Sie packten aus, hatten Schellen und tanzten und machten Ringelspiele aus Freude, daß die Roten zurückgeschlagen und in den Mausfallen abgeschossen wurden. Sie trugen, da es fast Mai, Pluderhosen, keine Röcke mehr und Strümpfe über den Schuhen.

Mit der Dämmerung rückten wir ab, trotteten in der Dunkelheit wieder hinter Svinhufvund, um Mitternacht nahm uns ein Wagen auf, der aus einem Waldpark herausgepfiffen wurde. Wir kamen bis zu einem großen Gehöft. Der Besitzer streichelte den Menschenknochen an unserem Bock. Wir kamen in die Badestube, die aus Ziegelsteinen erhitzt wurde, man sperrte uns wieder ab, ich konnte nur kurz in der Hitze bleiben, im Nebenraum waren die Weiber nackt, die zwei Männer in Hemden.

Wir fuhren im Auto weiter.

Am Kymmenefluß, nun auf den Spuren der beiden Armeen, sahen wir Hinrichtung und Brand überall. Hinter Wiborg hatten wir den Bogen um die beiden irregulären Fronten durchfahren, kamen zweimal in versprengte Rotten der Roten. Die Finnen orientierten sich, sprachen mit den Führern, wir fuhren auch bei Tag. Das Kreideland dehnte sich in Fichtenschonungen. In der Nähe einer der letzten Biegungen hielten wir und gingen, geführt von dem Lehrer Hannes Uksila, über eine Sumpfwiese, auf der einige Weiber heuten.

Andere hingen Vogelsprenkel auf. Aus dem Gebüsch trat ein Lachshändler, der auch Felle führte. Uksila rief ihn an, er schielte und knurrte.

„Beim Wort den Mann, am Horn den Ochsen“, schrie Gunnaris, der als Nordländer die feigen und erbärmlichen Tavastaländer des Südens verachtete und schlug ihm den Hut vom Kopf.

Die Perücke fiel mit, es stand ein Nordländer mit gelblichen Haaren vor uns, und die Heuerinnen und Vogelfänger hatten Gewehre auf uns gerichtet.

Vehkamäki und Sirola hatten seine Hände gefaßt und schüttelten sie mit einem Singsang des Vergnügens hin und her. Es war Oskari Tokoi, der, früher Arbeiter in Amerika, den Frontabschnitt der roten Truppen befehligt hatte. Sie traten beiseite, Gunnaris gab ihm alle Papiere, die er bei sich trug, auch die meinen.

Nachts ging Tokoi auf russische Erde über die Grenze. Wir aßen Speck, Erbsen und Aal in Essig, fuhren bis Lill Ablorfors, wurden an einer Wegscheide umringt und verhaftet.