Ich erbleiche plötzlich.
Sie kann nicht gehen. Sie läuft schon hin, reißt ab, ich stehe auf.
Auf strahlender Diele stehen alle im Halbkreis. „Es lebe das Deutschland Ihrer Gesinnung.“ Ich verbeuge mich ein wenig vor Sir Johnson, ich verbeuge mich noch einmal tief. Ich bin mir nicht ganz im klaren, was ich tun soll, wo ich bin, ich verliere alles aus dem Auge, ich weiß nichts anderes, mich zu retten, daß ich mich noch einmal verbeuge.
Die Herrin hat den Arm auf Ebbas Schultern.
Die anderen Gäste verneigen sich.
„Gnädige Frau, ich werde den Tag nicht vergessen.“ „Farväl,“ sagt sie und nickt mit den Augen.
Nun wage ich Ebba anzusehen, ganz kurz.
Meine Augen beginnen zu brennen vor Schmerz. Die Zähne in den Lippen. Ich verbeuge mich, schaue nicht wieder auf, ich erreiche nur ihren Mund mit dem Blick, er ist weiß, zuckt einmal.
Ich folge dem Diener zum Wagen. Im Spiegel der Bahn sehe ich mein Gesicht. Welch ein fremdes Gesicht. Stürbe ich jetzt, wie schön diese Wollust.
Ich gehe gleich zu Bett im Hotel. Ich weiß noch: morgen fahre ich zu Almqvists Schwester. Nach Särö. Dann schlafe ich ein. Ich weiß nicht, wie ich schlief, ich schlief wohl sehr fest.