Ich lächle vor mich hin, ich werde in keine Wüste gehen, ich habe mich nicht verändert, ich fahre mit Aufträgen zum Balkan, ich führe sie aus. Ich werde mich keinen Folgerungen entziehen, meine Wege waren gut, die Ziele verständig, nur meine Einstellung, nur mein Herz war falsch gerichtet, das konnte ich nicht wissen, ich konnte es nicht ändern, das änderte sich gar sehr von selbst.
Ich liebte die Schwierigkeiten wohl, o wie fliegt mein Leben vorüber, wie leer, wie rasch ist das abgewickelt, worum ich mich so sehr bemüht, ich liebte Gefahren, war anständig, auch ohne mich innerlich darum zu mühen.
Wie sehr bin ich gedemütigt. Wie eitel und gering stürzt das meiste von früher.
Wie deutlich sehe ich in dem Schmerz, der mir nichts verdüstert, der alles wundervoll erhellt. Wie weniges hat heute mehr Macht über mich.
Bojen schellen, die Schorne pfeifen, die Kreidefelsen sind zum Greifen, da werde ich noch einmal schwach.
Ich sehe Cederström nun deutlich, er ist es wahrhaftig, ich gehe zuerst langsam, dann stürze ich auf ihn zu, ich falle auf die Knie am Verdeck vor allen Passagieren:
„Dein Paß, Cederström, Dein Paß, mein Bruder.“
Ich sehe auf, mein Bruder Cederström wankt, ich sehe sein Auge, er ist betrunken, er erkennt mich kaum. Ich lächle wieder. So soll es sein.
Ich gehe ruhig weiter, es war ein Ausgleiten, kann man denken, ein Mißfall war es. Ich werde nicht mehr schwach sein, ich bin ganz sicher nur auf der Orangenschale ausgeglitscht.
Ich werde die Frau nicht mehr sehen. Ich nehme es auf mich, wer sieht es mir an?