„Madame, wenn Sie das Spiel nicht lieben, will ich die Flöte ins Meer werfen, obwohl sie Richelieu meinem Vatersbruder gab.“
Die Kreolin bog sich in ihrer Matte und sagte: „Aber ich liebe das Spiel.“
Der Hund sprang über die Matte hin und zurück, und sie sah Vaudricourt so lange an, bis er verzweifelt ans Heck ging und ins Weite stierte.
Abends legten sie eine Pharaobank aus und spielten.
Als sie um Kap Horn fuhren, griff ein Wind sie von der Seite und warf sie gegen eine Bank. Da das Steuer aus Zufall quer stand, glitten sie scharf vorbei.
Wieder flogen sie in den blauen Spiegel der Winde.
An einem Morgen lag Land vor ihnen. Sie hoben die Köpfe. Sie begriffen erst langsam, daß es Land sei. Sie fuhren Wochen schon.
Steil erhob sich eine dunkle Küste, die ohne jede Einschnürung war. Sie suchten zwei Tage lang eine Einfahrt an der westlichen Küste, sie trafen nichts als einen Wall schwarzen Gesteins, aus dem Flüsse ins Meer spien. Da gab das Admiralschiff das Zeichen, und sie fuhren nach der östlichen Seite.
Da hob sich der Nebel und schwebte in einer gleichen Lage wie ein mystisches Tuch in die Höhe. Berge in tausend Gipfeln, die weiß waren wie Schnee, stellten sich gegen den Himmel, der in unsäglichem Blau an ihren Linien herabrann. Vor ihnen öffneten sich geschwungene Buchten, saftig und grün heranschwellend ans Meer.
Sie warfen Anker.