Dann schifften sie aus. Da brach aus Gebüsch weiter hinten eine Masse fetter eingeborener Weiber mit Geschrei. Doch liefen sie nicht nach vorn, sondern bewegten sich in gleichbleibender Erregung am Platz.
In der Mitte zwischen der Küste und den Tobenden stand eine Zeder mit Olivenblättern. Neben ihr, allein, war ein Eingeborener, braungelb, und hob die Hand. Er näherte sich nicht und ließ sie herankommen. Die Offiziere grüßten ihn höflich, so viel Würde war an ihm. Jean François sprach ihn an. Da wuchsen, als er die eigene Sprache vernahm, seine Augen ins Ungemessene, er berührte seine Nase und verneigte sich tief. Sie verabredeten zum folgenden Tag eine Expedition. Durch Boden aus Bims und schwarzem Glas brachen sie vor, bis sie in ein Tal kamen, das viele Brotbäume hatte. Jean François befahl, sie auszupflanzen und auf das Schiff zu bringen.
Der Anführer verneigte sich, sprach kein Wort und ließ den Blick nicht von ihm.
Rückwärts durchquerten sie einen Sumpf, in dem viel Pappeln standen. Am letzten Rande des Moors, wo das Gelände sich nach dem Meer abbaute, saß eine Frau, die eine Farrenwurzel kaute, die Fasern löste und einem Säugling in den Mund schob. Es war hoher Mittag und die Sonne fiel steil auf die Frau.
Sie hob den Blick, ließ ihn an Jean François hängen und hob das Kind hoch in die Luft, drehte sich dreimal im Kreis und lief rufend, die Arme kreisend, davon.
Das Land war Neu-Seeland.
In der Nacht ging Jean François auf Deck. Schlaf kam ihm nicht. Er sah die weiche Küste sich gegenüberliegen. Er sann nach. Er war nie an dieser Insel gewesen. Er schaute den Himmel ab. Der Mond rollte hoch über den Bergen des Westens. Er fühlte sich sehr leicht und umgeben von einer unerhörten Wallung. Er horchte lange, schnickte Wassertropfen von seinem Ärmel und ging hinunter.
In der Nacht fiel Frost.
In den drei folgenden Tagen füllten sie die Hälfte der Schiffe mit Bäumen. Am vierten fuhren sie.
Sie fuhren nördlich.