Der Herzog stutzte.
Dann schwang er einen Schlüssel spielerisch im Kreise und sagte: „Kerl, dann wirst du gehängt.“
Villon warf sich nieder und flehte hündisch ums Leben.
Er versprach dem Herzog Dinge sonst, von denen er nichts ahnte, obwohl er Paris kannte wie wenige, aber Villon wußte mehr.
„. . . oder — — — aufgeknöpft,“ achselzuckte der Herzog.
An dieser Kühle begriff Villon, was es heiße, nicht mehr zu atmen, bis in die Nerven seiner Zehen. Von dem Ungeheuerlichen des Todes gestürzt, fiel er auf die Füße des Herzogs, wand sich und küßte sie.
Er kämpfte mit sich, daß er den Plan ausführe, der seine Sinne reizte, doch er stritt vergeblich gegen das Gefühl, das es ihm verbot, und selbst die Grausamkeit des Sterbens war gering gegen dies Gefühl.
Es gelang ihm nicht.
Er fürchtete sich entsetzlich und wurde grün. Aber er sagte nicht wieder: Ja.
Der Herzog entfernte ihn mit dem Fuße von sich und ging.