Bei einem ausgesuchten Diner saß ihm eine Sängerin gegenüber, deren zarte Haut und große Augen seinen Blick anzogen. Um sie besser zu sehen, nahm er eine breite Blumenattrappe und setzte sie auf den Boden hinter seinen Stuhl. Ihr Blick begann, entgegenkommend, gleichfalls auf ihm zu ruhen. Ihr Reden war schnell und heiß. Unmerklich hob sie ein spitzes Glas, als sie mit einem Nachbar anstieß, herüber zu ihm. Als nach Tisch alles in den Musiksaal strömte, stellte er sich hinter ihren Fauteuil und redete zu ihr. Sie, ohne sich umzudrehen, sagte: „Ich kenne Sie nicht“.

„Sie sollen es lernen,“ sagte er. Verbeugte sich kurz und berührte knapp ihr Knie im Gehn mit dem seinen.

Sie trug an diesem Abend eine gelbe Robe, und ihre schönen Brüste standen voll und fest in dem schmalen Ausschnitt. Leichter Puder machte die Locken grau, die tief in ihren Kopf hineinhingen.

Sie ließ ihn zweimal durch ihren Diener abweisen, bis er eindrang und sie ihm Geliebte wurde.

In einer Nacht fragte sie ihn, als sie ihn übermäßig ihrer sicher glaubte, wie alle Frauen fragen: nach denen, die vorausgingen.

Es seien einige, doch nicht allzuviel, denn dies sei billig, sagte er. Sie fragte, wie lange es her sei, daß er die letzte gehabt habe, und er zuckte die Achseln.

„Was waren sie, Lieber?“

„Was soll die Frage, die nicht schön ist?“ sagte er langsam.

„Mein Herz stürmt, daß ich es weiß. Um Sie mehr zu lieben.“

Da drückte er die Ampel aus und sagte: „Eine Blumenverkäuferin von den Docks, eine Dame, ein Mädchen, eine Tänzerin, eine liebe Frau . . .“