Villon lachte.
Dicht neben ihnen liefen die letzten scharfen Grenzen des Lichts. Die Menge tanzte lärmend auf dem Platze. Auf den Bänken des Amphitheaters begann Gelage. Funken sprühten gegen die dunkle Wand des Horizonts. Ein roter Dunst hängte sich um den Kirchturm.
„Willst du Geld? Nachher habe ich zwanzig Dukaten.“
„Nein.“
Sie schob die Zunge zwischen Zähne und Lippe. „Nimm mich mit. Heirate mich. Gib mir ein Kind.“
„Lege die Hosen eines Franziskaners in dein Bett, da wirst du von selbst eines haben.“
Villon lachte.
Sie gefiel ihm. Ihre Lippen schwellten sich vor Blut.
„Fünf Dukaten schenke ich dir.“
„Ich fürchte mich.“