Allein der Raum war leer, und nichts vollzog sich.

Böse und zornig setzte er sich in die Ecke.

Eine Furcht erfüllte seine ganze Nacht, die er verstockt und fluchend wachte: sie würden ihn befreien, ohne Gegenleistung, die er von Gott erbat.

Am anderen Morgen geschah es. Er wurde frei.

„Ich weigere mich,“ sagte er und verließ den Klotz nicht, auf dem er saß. Die Wächter stießen sich mit den Ellenbogen in die fetten Seiten und bestaunten sich.

„Es ging um deinen großen Kopf,“ sagte einer und stemmte die Hände auf die Hinterschenkel.

Villon lief wie ein Marder auf und ab: „Wer fällt dem Recht in den Arm? Warum setzt Unrecht sich gegen Gesetz? Ich stahl. Möge man mich rädern. Aber es ist feig, mich laufen zu lassen ohne Buße.“

Sie aber lachten und warfen ihn wie ein Tier auf die Straße.

Dort legte er sich auf die Erde aus Trotz. In der Nacht leckte ein Hund sein Gesicht. Er küßte ihn auf die Schnauze, umschlang den dürren Hals mit beiden Armen und schluchzte in das Fell.

Darauf gingen sie beide weiter aus der Stadt hinaus in das Feld. Sterne überklommen den Himmel nicht, den Nebel zudeckte, in dessen Schein ihre Schatten riesenhaft vor ihnen hingen. Da er das Tier liebte, nannte er es Joi-Novel.