„Sie lebten lange im Wald ein einfaches Leben. Wandernd kamen sie an eine Jagdhütte, die eine schlichte Frau bewohnte. Sie bot ihnen Obdach, und sie gewöhnten sich daran und blieben. Einfache Liebe beglückte ihn.

Eines Tages, als er jagte, teilten sich die Büsche, und in den auseinandergeschlagenen Zweigen ritt eine Frau auf ihn zu. Sie hatte ein kastilisches Pferd mit weißen Füßen.

Sie hielt kurz an, und er verbeugte sich.

„Ihr Name?“ fragte die Dame.

„Villon.“

„Villon . . .,“ sagte sie und zog die grauen Augen zu einem Strich zusammen, warf den Blick von seinem Gesicht bis zu den Füßen, streichelte über den Pferdehals und ritt davon.

Sie hieß Loba. Sie bewohnte das Schloß in der Knickung des Waldes zwei Stunden von Marseille. Die Frau in der Hütte sagte es ihm, als er Joi-Novel eine Amsel zu speisen gab.

Am Morgen klopfte ein Diener und befahl ihn nach dem Schloß. Er aber sagte, daß niemand von ihm zu fordern habe, schlug den Diener und jagte ihn.

Später traf er die Gräfin wieder im Walde.

„Warum kommen Sie nicht?“ fragte sie. Ihr Zaumzeug aus limusinischem Leder und Silber blitzte. Ihr Gesicht war kühl und zugekniffen.