Seine Augen stiegen aus den Höhlen, es schien einen Augenblick, als sauge er die sichtbare Landschaft ein. Dann warf sich ein Schuß Blut in seinen Kopf, und abgetötet lief die Schwellung ab.
In der Nacht weinte die Chinesin und sprach lange auf ihn ein, während der Duft der Gärten sich über die blaue Dunkelheit erhob. Doch er hörte nicht auf sie und ging in den Pavillon, legte sich auf das rechte Ohr und verfiel dem Schlaf.
Auf der Veranda dann zog sich ein Geräusch durch die Klettertrauben. Der Kopf einer Frau leuchtete in das Gemach. Auf Vieren lief sie wie ein Wiesel durch den Raum, richtete sich auf dem Bett hoch, ballte sich in einer Kugel zusammen und schlug weinend ein Messer in die Brust des Tataren.
Der aber, an dessen Rippe das Eisen sich bog, ergriff sie, streifte das helle Kleid über ihre festen gelben Brüste, auf denen die lakierten schwarzen Warzen saßen, und zog sie in seine Umarmung.
„Ich liebe dich,“ stammelte die Chinesin ersterbend: „Ich liebe dich zu sehr.“
Die Hufschläge des Davonreitenden rissen sie morgens wirren Auges aus dem Schlaf, sie streckte die Arme aus. Dann bestieg sie das Kamel und folgte, den Kopf wie ein Luchs zur Erde geneigt, seinen Spuren.
Der Tatar ritt durch die unendlichen Gärten der Birnen und Granatäpfel, durch die Dörfer und die Städte. Eine Dunstwolke umhüllte ihn, sein Pferd rannte, Fett der Ruhe zwischen den Rippen. Sein Anzug lag in Fetzen. Wildes Haar verfilzt hing ihm um das wüste Gesicht.
Am Abhang eines Bergstocks hing auf übergeneigtem Gestein eine Stadt. Zwei Wachen traten ihm entgegen. Als sie sein Aussehen sahen, ließen sie ihn ein. Es war eine Burg noch der Sassaniden, er erkannte es aus der Lagerung der Mauern. Die ganze Stadt stak voll Straßenräubern. Der Tatar trank mit ihnen und schlug den ersten Tag, streitend, zwei nieder. Er bekam Macht.
Ausrückend bald trafen sie eine tatarische Karawane, die nach Mekka zog. Sie plünderten sie aus. Der Tatar ließ den Führern die Augen ausstechen und sandte sie zurück zu Timur, sie sollten ihm den Weg zeigen zurück, wo sie geblendet worden seien.
Sie kamen wieder, Yakou wütend bei ihnen mit einem Heer. Die Räuber warfen sich in die Stadt, gegen die die Tataren anliefen. Der große Tatar unter ihnen nahm die Verteidigung in die Hand.