In manchem Ausfall machten sie Gefangene. Sie schlachteten sie auf den Mauern, bauten große Bogen, pfählten die Köpfe und pfeilten sie den Tataren hinunter in ihr Lager.

Yakou stellte Schleudern auf. Aber der Tatar errichtete die gleichen und schoß im selben Abzug wie Yakou, daß die Granitblöcke sich knirschend in der Luft trafen und zermalmten.

Yakou ließ säumige Soldaten hinrichten und trieb Maschinen in die Felswand, die Stadt zu unterhöhlen. Bei einer Besichtigung, die Yakou machte, warfen die Verteidiger in der Stadt ein Hebelwerk auf. Ein Strom schoß rauschend aus dem Felsen und spülte Yakou und seine Leute in ein Bassin, aus dem sie mitten in der Stadt gefischt wurden mit Netzen.

Ein Geschwaderführer wurde vor Yakou hinaufgebracht in einen Raum, in dem aus einem zugehängten Kabinett eine Stimme ihn anrief. Der Offizier warf sich nieder und erflehte sein Leben. Ein Wink kam aus dem Teppich, er wurde hinausgeschafft an den Beinen wie ein Schwein.

Yakou trat vor. Er schnitt eine Fratze und sah sich um.

Die Stimme hinter dem Vorhang rief:

„Hat je ein Hund sich erfrecht, ohne Gruß . . .“

„Bin ich ein Hund, bin ich nicht deiner.“

„Ein Gefangener.“

„Sei nicht stolz auf den Sieg. Timur hat dreihunderttausend solcher. Ich bin nur einer.“