„Prahle nicht.“

„Du bist ein Tatar. Verräterei machte dich groß. Ich war treu.“

„Ich hau dich entzwei.“

„Mach es kurz,“ sagte Yakou stolz und riß die Brust auf.

Der Vorhang schwankte unter einer dürren Hand, die hakend zog sekundenlang. Dann fiel er.

Wie ein Wolf fletschte Timur lachend Yakou in das Gesicht.

Yakou fiel in die Knie: „Du hast Axalla gedemütigt. Nun demütigst du mich.“

Timur führte ihn hinaus. Sie öffneten die Tore, damit die Tataren eindrängen und das persische Gesindel erschlügen, denn was lag ihm nun daran. Timur saß zu Pferd. Als die ersten Scharen eintrabten, sagte er, umschwenkend, zu Yakou: „Hättet ihr die Stadt genommen, glaubst du, ihr hättet mich erreicht?“

Aber noch ehe Yakous Antwort erscholl, warf er, das Pferd steil aufschießen lassend, es über die Mauer in den Fluß, durchschwamm ihn und kam an das Ufer. Yakou eilte ihm nach über die obere Brücke und schrie nach den Seiten das Geschrei, das sei der Chan.

Timur eilte durch Sumpf und Bäume, trabte, ereilte Geschwader, die erstarrten, ritt durch sie, stinkend von Fett und Schweiß und zerrissen die Kleider.