Von da ab kein großer geistiger Zug mehr. Junges Deutschland mit liberalen Frondeuren. Naturalisten, schwächlicher Protest auf den Mechanismus ungepflegter Zeit, Bürgerliches, sich eitel spiegelnd auf Pferden und Schaukeln, immer wandernd um die eigene unwichtige Welt . . . dies Jahrhundert, es ward gegeben als eine Medizin, an der zu leiden aber nicht zu vergehen das Schicksal uns unerbittlich hieß.
Bürgerliches Jahrhundert mit bourgeoisen Temperamenten, epigonale Ritter schon donquichottisch abgegangenen Geistes, zielloses Zerfasern des Menschen, Jahrzehnte, gesäugt von der Arznei bittersten Jahrhunderts mit kapitalistischer Fassade, immer nur das Eigentliche verschüttend, immer die Kulisse als Panier erhoben, Zeit, die sich trennte und manifestierte nach Klassen, Zeit der Rechtsanwälte, der Offiziere und Proletare . . . liegt nicht solche Zeit wie maskenhaftes Lächeln grandios agierenden Schicksals, weggenommen vom tragischen Gesicht der Zeit, irgendwo unwichtig abgeschüttelt schon der Vergessenheit zugewendet, vor der nur glänzendes Können einiger Künstler es schützt.
Schwingt nicht ein Regenbogen?
Läuft die Brücke des Geistes nicht ehern, von den magischen Punkten der Zeit zueinander gestellt?
Steht nicht, über solche Epoche aufgeschleudert, der Bogen zu Füßen Bettinas, Tieks und Brentanos. Steht auf dem Aufprall des anderen Bogens nicht Jugend von heute, Herzschlag empfindend tief aus magischer Nacht verflossenen Jahrhunderts. Alle Herzen schlagend auf der Spitze der großen Gefühle, alle Herzen entflammt vom großen Gedanken der Menschheit?
Hier steht, wenn so Vielfältiges sich einigen kann, eine Generation mit ihrer Idee.
Das sind die Summen.
Braucht es Ergänzungen? Reihen werden nur genannt, Generationen, die hin und wieder aufstehend, Gesicht und Geist der Zeit bestimmten. Dies sind die Linien.
Nie aber ist jugendlicher Opfermut, Begeisterung der Jugend hiermit erschöpft.
Die gab es, in einzelne zersplittert, jede Stunde, jeden Tag. Einzelgänger haben wir mehr als ein anderes Volk. Hätten wir Kultur, hätten wir diese nicht, die an den Wänden unmitteilsamer Zeit das Hirn zerschlugen.