»Wie es duftet!« murmelte Herr Zarnosky, die Augen öffnend.
»Nicht wahr?« sagten die Söhne wie aus einem Munde.
»Aber die vielen Bremsen!« seufzte Frau Zarnosky, an die Pferde denkend.
Nach einer halben Stunde hielt der Wagen vor dem Waldgasthaus. Hier war die Chaussee zu Ende und ein tiefer Sandweg begann. Das Gasthaus lag breit und weiß am Wege mit grünen Fensterladen und zwei Storchnestern auf dem bemoosten Schindeldach; es sah ehrbar und freundlich aus. Der hagere Wirt stand vor der Tür und hieß die Herrschaften etwas still willkommen.
Hinter dem Hause streckte sich ein langer, verwilderter Garten mit zwei Holzkolonnaden und einem großen Grasplatz, auf dem ein paar Turngeräte standen. Die Familie Zarnosky setzte sich in eine Tannenlaube am Rande des grünen Platzes. John lehnte sich an, faltete die Hände, ließ die Daumen umeinander laufen und lächelte krank und müde. Ein alter, krummbeiniger Kellner erschien und säuberte gewissenhaft den Tisch.
»Es riecht schon nach Heu,« sagte Herr Zarnosky, mit der Nase schnuppernd.
»Und irgendwo müssen Linden blühen,« stotterte John.
»Wenn der Kaffee hier nur nicht so gräßlich wäre,« versetzte Frau Zarnosky in unwirschem Ton.
»Du darfst ja nur eine kleine Tasse trinken,« erwiderte ihr Gatte.
»Ist mir auch noch zu viel,« nörgelte sie.